05 September 2007

Gedanken zu Greenbelt


Greenbelt Festival. Die größte Zusammenkunft von Emerging-Church - internen, -nahen und -interessierten Leuten. Was mich besonders bewegt hat:

Künstlerische Pracht: Ein Gottesdienst von Ikon (Irland) hat so gute Kostüme, Musik, Video etc., dass ich direkt mal wieder Lust auf Gottesdienst bekomme. Konzerte von Leuten wie Duke Special und Soweto Kinch hatten so viel Leidenschaft, Schönheit und Professionalität, dass ich direkt wieder mehr Bock auf Musik habe.

Inklusivität statt Monokultur: Hier fühlen sich auch "Outsider" sehr wohl. Der Typ, der in etwa sagte, "Oi becoim a Christian ... but oim as goi as eva!" ("Ich bin Christ geworden... aber ich bin so schwul wie eh und je!"), die Leute, die sich wohl nicht als Christen bezeichnen würden, aber sehr willkommen waren und gleichzeitig fromme Teenager, die die halbe Nacht die ältesten Lobpreishits zum Besten geben. (Ein Bekannter aus London gab als Begründung für sein Nicht-Zelten an, dass er lieber im Hotel schlafe. Außerdem meinte er, er würde - wäre er am Zeltplatz - diesen Kids nachts gegenübertreten und drohen, dass sie ihren Heiland schneller als erwartet treffen würden). Wirft alles Fragen auf.

Oh ja und sonst warens eher persönliche Sachen: Wertvolle Gespräche, eine verreckte Karre und dieses eine Lied von Duke Special, das will einfach nicht mehr raus ausm Ohr...

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